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Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Es liegt uns viel daran, möglichst umfassend über unseren Sport und die Vereinsarbeit zu informieren. Deswegen sind weitere Anregungen und Fragen sehr willkommen.

Ansprechpartner: Kontakt


Mitgliedschaft Judoclub-Kleinkrotzenburg e.V.

  1. Welche Vorteile hat die Mitgliedschaft im Judoclub?
  2. Wie werde ich Mitglied?
  3. Wie viel kostet die Mitgliedschaft?

    Fragen zu unserem Judotraining

    1. Kann ich einfach mal am Training teilnehmen (Schnuppertraining)?
    2. Kann ich Judo auch ohne Judoanzug machen?
    3. Woher bekomme ich einen Judoanzug?
    4. Wie alt sollte ich sein, um mit Judo anfangen zu können?
    5. Was sollte ich beachten, wenn ich auf die Judomatte gehe?
    6. Wie läuft ein Judotraining ab? (Spiel-Spaß-Sport)
    7. Kann ein Erwachsener oder junger Erwachsener Judo in Klein-Krotzenburg fortsetzen?

    Allgemeine Fragen zu Judo

    1. Wo kommt Judo her?
    2. Ist Judo gefährlich?
    3. Was bedeutet "Fallen lernen" und "Kämpfen"?
    4. Tut Judo nicht weh?
    5. Ist Judo auch für Mädchen geeignet?
    6. Gibt es Judo auch als Schulsport?
    7. Ist durch Judo das Verletzungsrisiko bei Fahrradunfällen kleiner?
    8. Welchen Wert hat Judo als Selbstverteidigung?
    9. Welche Gürtel gibt es beim Judo und welche Bedeutung haben sie?
    10. Sind die Gürtelprüfungen international anerkannt?
    11. Fördert Judo die körperliche Gesundheit?
    12. Ist Judo auch etwas für "Schüchterne"?
    13. Ist Judo auch etwas bei Asthma?
    14. Wird Judo immer häufiger von Therapeuten und Erziehern zielgerichtet eingesetzt?
    15. Ist Judo Gewaltprävention?

    Welche Vorteile hat die Mitgliedschaft im Judoclub?

    Der Judoclub ist Mitglied beim Landessportbund (wichtig für die Unfall-Versicherung) und Mitglied beim DJB (Deutscher Judo Bund). Dadurch können alle Vereinsmitglieder auch an den Veranstaltungen des DJB teilnehmen (z.B. Lehrgänge, Gürtelprüfungen, Wettkämpfe: angefangen bei Kreismeisterschaften bis zur Olympiateilnahme, ...).

    Bei einem ggf. notwendigen Vereinswechsel würden die erreichten Graduierungen (Gürtelprüfungen) weltweit bei allen Vereinen anerkannt!

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    Wie werde ich Mitglied?

    Um Mitglied werden zu können, ist das Beitrittsformular (Download) vollständig ausgefüllt beim Trainer abzugeben. Wir bitten auch darum, eine Handynummer für Notfälle (unvorhersehbarer Trainingsausfall, Sportunfall) mitgeteilt zu bekommen. Diese Angaben werden vertraulich behandelt und nur den Trainern und dem Abteilungsleiter zur Verfügung gestellt.

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    Wie viel kostet die Mitgliedschaft?

    Die Mitgliedschaftskosten finden Sie hier: (Beiträge)

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    Kann ich einfach mal am Training teilnehmen (Schnuppertraining)?

    Du kannst einige male kostenlos und unverbindlich am Training teilnehmen. Spätestens danach musst du das Anmeldeformular (Download) abgeben. Dieses ist notwendig, weil ohne Vereinsmitgliedschaft kein Versicherungsschutz besteht.

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    Kann ich Judo auch ohne Judoanzug machen?

    Ja, zum Probieren und für die ersten Trainingseinheiten ist eine Sporthose und ein T-Shirt (besser dünner Pullover) völlig ausreichend. Turnschuhe werden nicht benötigt. Danach solltest du möglichst schnell einen Judoanzug zur Verfügung haben, nur damit können alle Trainingsübungen sinnvoll durchgeführt werden.

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    Woher bekomme ich einen Judoanzug?

    Ein Judoanzug für Kinder muss nicht aus einem so festen Stoff sein wie der für Erwachsene. Kinder wachsen nicht nur schnell, sondern Judoanzüge können beim Waschen stark einlaufen. Deswegen sollte die Größe eines Judoanzugs (Judogi) eher etwas größer gewählt werden. Informationen und Tipps zur Beschaffung können die Trainer geben.

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    Wie alt sollte ich sein, um mit Judo anfangen zu können?

    Generell kann man mit Judo bereits relativ früh beginnen, jedoch solltest du schon mindest in die Grundschule gehen. Eine Altersgrenze nach oben gibt es natürlich nicht. Selbstverständlich ist ein Judotraining für Jüngere anders aufgebaut als für Ältere. Je nach Altersstufe werden körperliche und geistige Fähigkeiten angemessen berücksichtigt.

    Daher bist du unabhängig vom Alter herzlich bei uns Wilkommen, einfach mal vorbei schauen, gerne auch mit deinen Eltern :-)

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    Was sollte ich beachten, wenn ich auf die Judomatte gehe?

    Die Finger- und Fußnägel sollten so kurz sein, dass sie keine Gefahr für dich selbst (abbrechen) oder andere (kratzen) darstellen. Die Sportkleidung sollte möglichst sauber sein. Füße und Hände werden vor dem Training kurz gewaschen, deswegen solltest du auch so etwas wie ein kleines Handtuch und Badelatschen oder halbwegs saubere Socken haben. Jeder Schmuck muss abgelegt werden, auch Haargummis mit Metall sind aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen. Falls ein frisch gestochener Ohrring oder Piercing nicht herausgenommen werden kann, so kann man diese Stellen mit einem Pflaster oder Tape abkleben. Du solltest kurz vor dem Training keine Mahlzeit zu dir genommen haben.

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    Wie läuft ein Judotraining ab? (Spiel-Spaß-Sport)

    Nachdem wir uns gemeinsam in einer traditionellen Form begrüßt haben, machen wir ein spielerisch betontes Aufwärmtraining. Weil richtiges Fallen die Voraussetzung für ein verletzungsfreies Judo ist, erfolgt immer ein Wiederholen bzw. Erlernen der Fallübungen.

    Im Technikteil lernst du neue Wurftechniken, sowie neue Tricks im Boden. Du musst zwar manchmal auch sehr ruhig und konzentriert sein, allerdings werden diese Phasen immer wieder durch Spiele zum Austoben oder Entspannen abgelöst! Du kannst gerne neue Spielideen mit einbringen!

    Zum Abschluss eines Trainings finden sogenannte Randoris statt. Der Sinn dieser Übungsform ist es, die erlernten Techniken mit einem Partner unabgesprochen auszuprobieren. Du kannst dir das wie ein spielerisches, geregeltes und freundschaftliches "Balgen" vorstellen, das viel Spaß macht.

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    Kann ein Erwachsener oder junger Erwachsener Judo bei uns fortsetzen?

    Klar! Bei uns ist jede Altersklasse willkommen, dann natürlich zu den Trainingszeiten für Erwachsene.

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    Wo kommt Judo her?

    Vor etwa 120 Jahren entwickelte ein Professor in Japan (Jigoro Kano) eine neue Kampfsport-Disziplin für seine damaligen Schüler. Einen "sanften Weg" (japanisch: JU-DO) wollte er, auf dem körperliche, geistige, persönliche und soziale Fähigkeiten entwickelt und gefördert werden. Die Techniken sollten keine gefährlichen Elemente wie etwa Tritte und Schläge enthalten und dennoch effektive Selbstverteidigung ermöglichen. Judo entwickelte sich immer weiter bis hin zur Olympischen Disziplin.

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    Ist Judo gefährlich?

    Nein, Judo ist keine gefährliche Sportart. Aus verschiedenen Untersuchungen geht hervor, dass die Ballsportarten und z.B. Inline-Skating, sogar Leichtathletik und Turnen z.T. wesentlich mehr Verletzungen hervorrufen als Judo. Diesbezüglich ist Judo etwa mit Schwimmen vergleichbar.

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    Was bedeutet "Fallen lernen" und "Kämpfen"?

    Wer Judo nicht kennt, denkt vielleicht, dass man nur Techniken vermittelt bekommt, mit denen man sich schützen und verteidigen kann. Es ist viel mehr, denn zuerst lernst du richtig zu fallen. Das klingt hart, ist es aber nicht. "Fallen" ist eigentlich keine gute Formulierung, denn in kleinen Schritten wird dir gezeigt, wie du ohne Furcht und ohne Schmerzen verletzungsfrei auf den Boden kommen kannst. Wir machen Judo ja auf einer Schaumstoffmatte; dennoch ist es nicht selten vorgekommen, dass bei Fahrradstürzen Judokas ohne Verletzungen geblieben sind, obwohl eine Straße wirklich hart ist.

    Ihr lernt, einen Partner mit Judotechniken kontrolliert zu Boden zu bringen, manche sagen auch "Werfen" dazu. Hat dich schon mal jemand auf dem Boden festgehalten und du konntest nichts machen? Beim Judo wirst du schnell erfahren wie man den Spieß umdrehen kann. Das ist aber immer noch nicht alles, denn im Vordergrund steht auch der große Spaßfaktor. Durch Judospiele wärmt ihr euch erst auf und immer wieder gibt es Zeit, um in einer fair geregelten Form des "Balgens" die gelernten Techniken auszuprobieren. Dabei ist das körperliche Messen ("Kämpfen") mit einem Partner immer ein partnerschaftliches Miteinander. Natürlich werdet ihr im Laufe der Zeit beweglicher, kräftiger, fitter und fühlt euch einfach wohler und sicherer.

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    Tut Judo nicht weh?

    Nein! Wie bei allem was man neu erlernt fangen wir natürlich klein an. Ehe man sich versieht, macht man spektakuläre Rollen ohne sich dabei weh zu tun.

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    Ist Judo auch für Mädchen geeignet?

    Diese Frage kann man klar mit "JA" beantworten. Nicht nur der Selbstverteidigungsaspekt (siehe auch "Welchen Wert hat Judo als Selbstverteidigung?") sondern alle anderen positiven Auswirkungen sind für Mädchen und für Jungen gleichermaßen geeignet.

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    Gibt es Judo auch als Schulsport?

    Ja, und zwar nicht nur in Form von Arbeitsgemeinschaften. Die neuen Lehrpläne enthalten z.B. auch "Zweikämpfe" als mögliches Thema, wobei Judo eine besondere Rolle spielt.

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    Ist durch Judo das Verletzungsrisiko bei Fahrradunfällen kleiner?

    Da man das Fallen aus allen möglichen und unerwarteten Situationen lernt, kann man sich auch in so einem unglücklichen Moment besser schützen. Man muss nicht nachdenken sondern reagiert einfach, - der Vorteil gegenüber Unerfahrenen ist somit unumstritten.

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    Welchen Wert hat Judo als Selbstverteidigung?

    Grundsätzlich erhöht Judo das Selbstbewusstsein und reduziert das Gefühl, ausgeliefert zu sein. Schließlich erlernt man ja eine sog. Kampfsportart und auch wenn man nicht bewusst daran denkt, so tritt man dadurch doch automatisch etwas sicherer auf. Situationen, die eine Selbstverteidigung erforderlich machen beginnen oft mit einem Verhalten, bei dem ein Mensch unsicher und als "Opfer" wirkt. Andere Menschen können die durch Judo allmählich wachsende Ausstrahlung von Sicherheit wahrnehmen, wodurch dieses "Opferschema" oft nicht mehr in oben beschriebener Weise wirkt.

    Die Mädchen und Jungen lernen beim Judo auch, Alltagskonflikte (z.B. auf dem Schulweg) nicht durch körperliche Auseinandersetzung zu "klären". Ein Judoka ist emotional gestärkter und innerlich sicherer, und sie/er wird sich eher mit körperlichen Maßnahmen zurückhalten. Die Vermittlung von Judo Techniken ist immer begleitet vom Erlernen eines verantwortungsvollen Umgangs damit. Wir haben im Training die Möglichkeit unsere Techniken auszuprobieren und uns miteinander zu messen. Deshalb entwickelt sich eher die Einstellung "gelassen über den Dingen zu stehen", als die Haltung, mit den gelernten Fähigkeiten anzugeben. Kampftechniken gehört nicht in den Alltag!

    Sollte es allerdings zu einer echten Notsituation kommen, bei der das körperliche Befinden in Gefahr ist, dann wird ein Judoka sich auch wehren müssen und dieses auch in angemessener Weise können.

    Eine körperliche Selbstverteidigung durch Judo setzt Körperkontakt voraus, - ich muss meinen Angreifer anfassen können. Wenn Mädchen in eine Situation geraten, in der sie sich verteidigen müssen, dann wird in fast allen Fällen Körperkontakt vorhanden sein. Dann nützen Schlag- und Tritttechniken (die es beim Judo so nicht gibt) wesentlich weniger als die klassischen Judo Techniken.

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    Welche Gürtel gibt es beim Judo und welche Bedeutung haben sie?

    Wenn man beim Üben einige neue Techniken gelernt hat, dann sollte man auch dafür Anerkennung bekommen. Dafür gibt es beim Judo die verschiedenen Gürtelfarben. Sie drücken deine immer weiter wachsenden Fähigkeiten als Judoka aus.

    Damit du deinen Judoanzug richtig tragen kannst, hat jeder am Anfang einen weißen Gürtel. Dann verändern sich die Gürtelfarben im Laufe der Zeit. Die Reihenfolge ist weiß, weiß-gelb, gelb, gelb-orange, orange, orange-grün, grün, blau und dann braun. Früher gab es weniger Grade bei den Farbgurten (Kyu-Grade).

    Es wurden weitere Stufen hinzu genommen, um gerade Kindern und Jugendlichen auch kleinere Lernerfolge honorieren zu können. Wenn du ein erwachsener Judomeister geworden bist, dann kannst du einen schwarzen Gürtel (Dan-Grade) tragen.

    Gürtelsystem: Link

    Prüfungsprogramm: Link

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    Sind die Gürtelprüfungen international anerkannt?

    Ja, du erhälst einen entsprechenden Pass als Nachweis..

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    Fördert Judo die körperliche Gesundheit?

    Da man sich stets in allen drei Ebenen des Raumes bewegt und den Körper, Kopf, Arme und Beine koordinieren muss, entwickelt sich eine überdurchschnittliche Körperwahrnehmung. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten werden nicht nur schwerpunktartig die Arme oder Beine trainiert. Judo ist ein Sport der den ganzen Körper einbezieht. Speziell für Personen mit Rückenproblemen und Haltungsschwächen bietet sich Judo an.

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    Ist Judo auch etwas für "Schüchterne"?

    Klar, ganz viele zurückhaltende Kinder erleben durch Judo eine neue oder andere Rolle in der Gruppe. Oft entsteht nachhaltiges Selbstvertrauen und Selbstsicherheit. Beim Judo erwächst Gemeinschaftsgefühl ohne diese thematisieren zu müssen.

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    Ist Judo auch etwas bei Asthma?

    Ja. Wichtig ist es, dass die Trainer darüber informiert werden. Es kann sogar zu einer Verbesserung der "Krankheit" führen.

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    Wird Judo immer häufiger von Therapeuten und Erziehern zielgerichtet eingesetzt?

    Ebenso wie das Therapeutische Klettern erfreut sich der Judosport in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit für therapeutische und pädagogische Ansätze. Zu den positiven Auswirkungen koordinativ ausgeübter Bewegungen kommen sehr viele pädagogische Komponenten hinzu. (Empfehlung: siehe Rubrik "Links": "Materialien für Multiplikatoren"; Seiten 6-12).

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    Ist Judo Gewaltprävention?

    Ja! Mittlerweile gibt es auch in Deutschland viele erfolgreiche Judo Projekte, die speziell zur Gewaltprävention und Integration eingerichtet wurden.

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